Magenspiegelung - Gastroskopie

Mit der Magenspiegelung, die auch Gastroskopie genannt wird, lassen sich Speiseröhre, Magen und der Zwölffingerdarm untersuchen. Die Magenspiegelung ermöglicht, Beschwerden oder auch Blutungen im oberen Verdauungstrakt zu lokalisieren, zu identifizieren und geeignete Behandlungsmaßnahmen zu finden.

Bei dem Gastroskop handelt es sich um einen Schlauch, der einen Durchmesser von 9 mm besitzt. Er ist äußerst beweglich und mit einer Glasfaseroptik ausgestattet, die mit Kunststoff ummantelt ist. Außerdem verfügt das Gastroskop über eine Spül- und Absaugvorrichtung, einen Arbeitskanal für die Instrumente sowie ein Videosystem zur Licht- und Bildübertragung von Signalen auf einen Farbmonitor, den der Arzt bei der Untersuchung betrachten kann.

Gastroskopie – mit oder ohne Betäubung

Die Gastroskopie ist weitgehend schmerzfrei. Dennoch fürchten sich viele Patienten vor der Untersuchung. Aus diesem Grunde bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, um die Untersuchung schmerz- und vor allem angstfrei zu gestalten. So ist es möglich, die Untersuchung mit oder ohne Betäubung durchzuführen. Alle Einzelheiten zum Verlauf werden vor der Untersuchung detailliert besprochen.

Die Untersuchung mit dem Gastroskop

Zu Beginn der Untersuchung ist es sehr wichtig, dass der Magen frei von Speisen ist. Aus diesem Grunde dürfen Sie mindestens 10-12 Stunden vor dem Eingriff nichts mehr essen und in den letzten 4 Stunden nichts mehr trinken. Um einen Brechreiz zu vermeiden, wird Ihr Rachen vor der Untersuchung betäubt. Für die Untersuchung führt der Arzt das Gastroskop über den Mund in die Speiseröhre und von dort weiter in den Magen und in den Zwölffingerdarm. Während dieses Prozesses wird Luft in den Magen eingeblasen. So kann sich der Magen entfalten und Gewebeveränderungen können leicht erkannt werden. Auch Blutungen und ihre Ursachen lassen sich mit der Gastroskopie identifizieren. Die Untersuchung dauert in der Regel nicht länger als 15 Minuten.